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FNP 27.01.2010 / «Nochmal oben anklopfen» |
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Geschrieben von Taunus Zeitung
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Mittwoch, 27. Januar 2010 |
SpVgg 05/99 Bad Homburgs neuer Trainer Claus Albert hat ehrgeizige Pläne
Er ist der neue Besen der SpVgg 05/99 Bad Homburg: Claus Albert, 43 Jahre alt und vorerst bis Saisonende in der Fußball-Gruppenliga Ffm./West Chefcoach der SpVgg 05/99 Bad Homburg.
«Das ist keine Spaßveranstaltung», blickt Claus Albert, Nachfolger des seitherigen 05/99-Coachs Reiner Baloun, den noch ausstehenden 12 Saisonspielen entgegen. Wer also glaubt, für den Liganeuling würde es angesichts von 28 Punkten und Platz 8 um «nichts mehr» gehen, der hat sich bei Albert geschnitten.
Wenn es derzeit auch elf Zähler sind, die sein Team vom benachbarten Tabellenzweiten DJK (39) trennen, blickt Albert nach vorne: «Wir werden alles dafür tun, möglichst viele der noch ausstehenden Spiele zu gewinnen, um nochmal oben anzuklopfen. Da bin ich mir mit den Jungs absolut einig. Widersprochen hat mir jedenfalls keiner!»
Ursprünglich hatte sich Claus Albert nur auf eine kurze Zeit als Interimscoach der SpVgg 05/99 eingestellt. Von der Abwesenheit Reiner Balouns unmittelbar vor dem letzten ’09er-Spiel gegen TuS Merzhausen selbst überrascht worden, sei er von der Frage von Vorstandsmitglied Georg Stryczek, ob er denn die Truppe gegen Merzhausen coachen könne, zwar «etwas perplex gewesen – aber dann tat ich’s, wir haben das Spiel gewonnen und ich verschwendete daraufhin zunächst keinen weiteren Gedanken daran, womöglich auch nach der Winterpause noch in der Verantwortung zu stehen», gesteht Albert.
Was auch daran liegt, dass er in seinem Job als Sparkassen-Kundenberater im IT-Dienstleistungsbereich und bei der Unterstützung der fußballerischen Einsätze seiner Söhne Lukas (16/B-Jugend SV Wehen Wiesbaden/Torwart) und Marcel (13/U-14 RW Frankfurt/Mittelfeld) zeitlich voll gefordert ist.
Als es dann jedoch bei den Hallenturnieren «so gut und vor allem so diszipliniert gelaufen ist, begann es bei mir zu jucken, mehr als nur Torwart-Trainer sein zu wollen», wie Albert eingesteht. Und so sollte ein beim Hallenturnier in Anspach geführtes Gespräch mit Manager Axel Dierolf und Mäzen Richard Wehrheim den Ausschlag dafür geben, dass aus der Interims- eine Dauerlösung Albert werden würde.
Claus Albert, seit 1972 an der Sandelmühle verwurzelt, sieht seiner neuen Aufgabe gelassen entgegen: «Wir schauen einfach mal, wie das jetzt anläuft, wie die Mannschaft mich als Trainer annimmt. Am System Reiner Balouns, den ich überaus schätze, mit Viererkette zu spielen, plane ich nichts zu ändern.»
Wohin für sein Team die Reise in den restlichen Spielen führt, dürfte sich bereits in den ersten drei März-Partien weisen, wenn es gegen Ober-Rosbach, Vatan Spor und DJK geht.
«Zwischen Platz 3 und 5 am Ende wär’ schön. Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken, waren wir bislang doch nur beim 1:6 gegen Ober-Rosbach chancenlos»,weiß Claus Albert um die Qualität seiner Truppe.
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